Archiv des Autors: Sibylle Wasserfallen

Aus aktuellem amerikanischen Anlass – Narzismuss

Narzissmus galt über Jahrhunderte hinweg als ein Makel und eine Sünde. Hochmut war sogar im religiösen Sinne eine Todsünde. Später wurde er von Psychiatern als Persönlichkeitsstörung erkannt. Heutzutage ist es schon fast schick, wenn man zeigt, was man hat und wer man ist. Es ist förmlich zum Ideal geworden, seine Besonderheit und Einzigartigkeit überall zur Schau zu stellen. Doch tatsächlich beschreibt Narzissmus ein abnormales, krankhaftes Verhalten, dass sich negativ auf die Gesellschaft auswirkt. Mehr gibt es hier Umgang mit Narzissten

Thomas Melle hat alles erlebt: Manische Kaufräusche. Messiasfantasien. Und den Absturz in die Schuldenfalle. Er leidet an bipolarer Störung. Nun beschreibt er sein Leben in einem Buch. Ein Interview.

Artikel aus „Die Welt“

Es gibt Momente, in denen wir uns selbst überraschen: Im Verhalten oder Sprechen; hinterher sind wir entweder stolz oder sehr beschämt. Wie muss das sein, wenn die Phasen des Sich-selbst-Überraschens Monate dauern, Jahre? Wenn die Überraschung fundamental ist? Wenn man sich für den Messias halten würde? Wenn man sicher wäre, Sex mit Madonna gehabt zu haben? Der SchriftstellerThomas Melle (41) durchlitt dreimal den rotierenden Höhenflug der Manie, dreimal erwachte er im Abgrund der Depression. Was blieb, waren Schulden – und Scham. Für unser Gespräch über sein neues Buch „Die Welt im Rücken“ hat er das Kreuzberger Café „Zitrone“ vorgeschlagen: Hier ist es auch an einem vernieselten Augustnachmittag so leer, dass ungebetene Zuhörer ausgeschlossen sind.

Die Welt: Ihre Störung wurde früh erkannt, doch Sie nehmen erst seit der dritten Phase von Manie und Depression regelmäßig Medikamente. Erstaunlich: Man erwartet heute, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Mehr lesen

 

Ab sofort sind Termine buchbar

Ich freue mich, ab November bei Dr. Patricia Sailer in Frick delegiert zu arbeiten. Mein Kalender füllt sich langsam und ich würde mich freuen, wenn sich weitere Interessenten melden. Ich arbeite Mittwoch und Donnerstag, Termine sind aber auch an anderen Tagen nach Vereinbarung möglich. Und selbstverständlich freue ich mich, wenn diese Information auch geteilt wird. Danke!

ADHS in Sport und Unterhaltung

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ADS (Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom) führt zu verschiedensten Problemen wie Flüchtigkeitsfehler, grossen Problemen mit der Aufmerksamkeit, Schwierigkeiten Sachen zu Ende zu führen, die Selbstorganisation ist schwierig und Betroffene sind ablenkbar sowie vergesslich. Eine zusätzliche Hyperaktivität (ADHS) führt u.a. zu ständiger Unruhe, starker innerer Angetriebenheit, übermässigem Reden und Ungeduld. Umfassende Informationen finden Sie hier http://www.adhs.ch/.

Durch eine Psychotherapie kann der Umgang mit der Erkrankung gelernt werden, wobei der Einbezug von Familie und Umfeld wenn immer möglich erfolgen soll.

Viele berühmte Sportler und Künstler bekennen sich zu der ADHS-Diagnose, wenn auch vorläufig mehr im amerikanischen Raum.

Online – und auf die Reaktionen gespannt!

Sie finden auf der Website Informationen zu psychologischer Beratung, delegierter Psychotherapie und natürlich zur angestammten Kommunikations- und Unternehmensberatung. Auf der Homepage werden regelmässig Lese-, Psychologie- und Kommunikationstipps erscheinen. Ein Grund also, immer mal wieder reinzuschauen!

Ich freue mich auf Kommentare und natürlich Anfragen!

Lesetipp

closeup of liquor bottle with glass and medication bottles

Interessantes Buch. „Nüchtern“ von Daniel Schreiber beschreibt den Anfang, die Alkoholkrankheit und den Weg aus der Sucht. Books: »Stellen Sie sich vor, wie Sie ein Walnussbrot aufschneiden, einen provenzalischen Ziegenkäse aus dem Einschlagpapier nehmen, ein paar Muskattrauben dazulegen und sich einen kalifornischen Pinot Noir ins Glas giessen. Wie Sie schon nach dem ersten Schluck spüren, dass jenes warme Gefühl der Entspannung durch Ihren Körper fliesst. Wie Sie eine Zufriedenheit spüren, die sich ein bisschen wie Glück anfühlt.«
Aber was ist, wenn es nicht bei dem einen Glas Wein bleibt, sondern regelmässig eine Flasche oder mehr daraus wird? In seinem Bestseller Nüchtern erzählt Daniel Schreiber, wie es sich anfühlt, diese Schwelle zu übertreten. Er berichtet von einer Krankheit, von der die meisten von uns immer noch glauben, dass sie keine ist. Und von der wir annehmen, dass sie nur die anderen, aber niemals uns selbst treffen kann.
Kluge Gesellschaftsanalyse, neurobiologisches Sachbuch und literarischer Erfahrungsbericht: Nüchtern ist das Aufklärungsbuch unserer Zeit. Es zeigt uns, dass das Glück nicht im trunkenen Vergessen liegt, sondern darin, ein wirkliches Leben zu führen.