Hypnosystemische Strategien bei Selbstwertproblemen

Sibylle Wasserfallen
Viele Menschen fühlen sich wertlos, ungeliebt, unsicher oder inkompetent. Sie haben den Eindruck, dass mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist, dass sie nicht in Ordnung sind. Dieses Denken kann als Folge destruktiver innerer Stimmen verstanden werden. Diese destruktiven inneren Stimmen verhindern, dass Kompetenzen, Erfolge und positive Rückmeldungen durch andere Menschen gewürdigt werden können. Gutes Zureden und die Fokussierung auf Kompetenzen und Fähigkeiten alleine hilft oft nicht weiter. Denn die destruktiven inneren Stimmen zeigen sich in der Regel sehr mächtig und beharren auf ihrer Sichtweise.

Lassen Sie uns zusammen diese dysfunktionalen Muster erkennen und neue Wege finden. Hypnosystemische Strategien stärken das Selbstmitgefühl und die Selbstsicherheit.

Interessiert? Buchen Sie hier einen Termin. Ich freue mich auf Sie!

Herumsinnlosen!

Halten Sie es doch mit Gerhard Polt: „Ja, ich bin noch immer ein begeisterter Herumsinnloser. Aber es ist ja nicht so, dass dann nichts passiert, weil irgendetwas passiert immer. Kindergelächter in der Ferne oder ein Staubpartikel im Sonnenlicht – man muss dessen nur Gewahr werden.“ In diesem Sinne wünsche ich wunderschön sinnlose Weihnachtstage! Ab Januar stehe ich Ihnen wieder für Beratungen und Therapien zur Verfügung. Buchen.

Forschung für Schmerzpatienten

Der Artikel dürfte vor allem für Fibromyalgie-Betroffene interessant sein. Neuste Erkenntnisse zeigen, dass die kleinen Nervenenden degeneriert sind und deshalb die übrigbleibenden dickeren Nerven überreagieren. Wie Sie mit den Schmerzen umgehen und soweit gut leben können, ist Thema für eine Psychotherapie. Ich unterstütze Sie gerne. https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/sie-schaut-genau-hin-wenn-es-wehtut/story/27741937

 

«Miteinander reden» – Basis für ein gesundes System

Resilienz stärken – und das Leben wird einfacher

Die sieben Resilienzfaktoren werden von den US-Amerikanern Reivich und Shatté zum ersten Mal in ihrem Buch «The Resilience Factor» (2003) präsentiert. Wichtig: Auch Hilfe holen und annehmen gehört dazu!

Selbstbewusstsein
Resiliente Menschen erkennen sich als selbstwirksam, werden aktiv und sehen sich nicht als Opfer. Sie vertrauen darauf in der Lage zu sein, Lösungen für ihre Probleme zu finden.
Kontaktfreude
Zu kommunizieren, Schwierigkeiten gemeinsam mit anderen Menschen zu lösen und dazu passende Partner zu finden, zeichnet resiliente Menschen aus. Durch hoch entwickelte soziale Fertigkeiten sind sie in der Lage, gute und langfristige Beziehungen aufzubauen.
Gefühlsstabilität
Resiliente Menschen können ihre Emotionen und gedanklichen Muster analysieren. Sie können eigene Gefühle und Reaktionen steuern. Belastungen erleben sie nicht nur als Stress, sondern auch als Herausforderung und bleiben so handlungsfähiger.
Optimismus
Dieser ist vor allem in schwierigen Lebenssituationen eine integrale Voraussetzung für Widerstandsfähigkeit. Resiliente Menschen zeichnen sich durch hoffnungsvolle Voten aus und vermeiden negative Verallgemeinerungen.
Handlungskontrolle
Resiliente Menschen sind kontrolliert und überlegt, was auch für die emotionale Intelligenz bedeutend ist. Die Fähigkeit, sofortige Belohnungen zugunsten eines höheren Ziels in der Zukunft aufzuschieben, ist ihnen gegeben.
Realismus
Für sie sind langfristige realistische Ziele die Leitlinien. Dadurch werden sie von Krisen wie Trennungen, dem Tod der Eltern oder erzwungener beruflicher Neuorientierung, nicht gleich aus der Bahn geworfen. Die längere Perspektive lässt es zu, dass sich der emotionale Zustand rascher wieder stabilisiert.
Analysestärke
Kreativität und die Bereitschaft eingefahrene Muster zu ändern, sind Grundlagen um Krisen zu erkennen und ihre Ursachen zu analysieren. Dies ermöglicht zukunftsorientiert zu handeln, adäquate Lösungen zu entwickeln oder auch Hilfe zu holen.

Die Seele – oder der Mannschaftsgeist.

Wie soll man die Seele verstehen?

Wann und wie kommt sie wohl zu uns? Was passiert nach dem Tod mit ihr? Haben wir überhaupt eine?
Fragt B.E. im Tagesanzeiger

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Zäumen wir die Fragen nach der Seele antwortmässig mal von hinten auf: Klar doch haben wir eine. Aber nach dem Tod passiert überhaupt nichts mit ihr, weil Tot nämlich ebenso wenig eine Seele haben wie einen Herzschlag. (Vgl. dazu Wolfgang Herrndorfs Blog «Arbeit und Struktur», Eintrag vom 21.4.13: «Von einer Freundin gehört, dass ihr in der Ausbildung im Hospiz beigebracht wurde, das Fenster im Zimmer der Gestorbenen zu öffnen, damit die Seele raus kann. Das hat mir gerade noch gefehlt, zu verrecken in einem Haus, das von offensichtlich Irren geleitet wird.»)

Die Frage, was nach dem Tod eines Menschen mit dessen Seele geschieht, ist damit genauso sinnvoll wie die Frage, wohin der Herzschlag des Menschen nach dem Tod entschwindet bzw. seine Fantasie, seine Libido oder sein Alkoholismus… (Sapienti sat, wie der Lateiner sagt, was so viel bedeutet wie: Der Verständige hat es satt, mit weiteren Beispielen genervt zu werden.

Nun aber zu Ihrer ersten, zweiteiligen Frage, die etwas more tricky bzw. trickier ist (wie der Angelsachse sagen würde) als die letzten beiden. Also: Die Seele ist kein Anhängsel eines Körpers, das sich ab irgendwann auf rätselhafte Weise zu den sich entwickelnden Zellen gestellt, sondern eine Funktion dieser Zellen in ihrer Gesamtheit.

Eine Funktion, deren Entwicklung irgendwann während der neun Monate unserer pränatalen Entwicklung einsetzt und deren nachgeburtliche Weiterentwicklung durch die Zäsur der Geburt eingeleitet wird. Es ist eine Funktion, die zwar ohne Körper denkbar ist, sich jedoch soweit verkompliziert und dadurch verselbstständigt, dass wir eine eigene Sprache für sie brauchen – ein psychologisches statt eines physiologischen «Sprachspiel» (Wittgenstein).

Drei in- und miteinander verwickelte Besonderheiten des Seelensprachspiels sorgen dafür, dass uns die Seele wie ein besonders seltsames Wesen erscheint: Erstens die Unklarheit des Begriffs (welche die Seele allerdings mit anderen unverzichtbaren Begriffen wie «Leben» oder «Gerechtigkeit» teilt). Zweitens die Tatsache, dass Seelisches in der subjektiven Innenperspektive sich grundsätzlich anders darstellt, als in der Aussenperspektive eines Betrachters (meine Scham ist für mich das Gefühl, im Boden versinken zu wollen; meine Scham für den anderen sind z.B. mein Erröten und mein Stottern). Und drittens die Tatsache, dass die Seele so wenig ein Ding ist wie der Mannschaftsgeist ein besonders feinstofflich geratener Mitspieler.

Darum kommt die Seele ebenso wenig zu «uns» wie der Mannschaftsgeist zur Mannschaft. Oder der Sinn der Buchstaben. Die Handlung in ein Buch, der Schmerz in den Zahn… Sapienti sat.

Dank für diesen wundervollen Text an
Peter Schneider im Tagesanzeiger

 

Kraftquellen bringen Stärke – auch in schwierigen Situationen

giacometti

Kraftquellen – auch Ressourcen genannt – sind das, was wir Menschen einer schwierigen Situation entgegenstellen können. Sie verleihen Stärke und lassen vieles leichter werden und besser ertragen oder verarbeiten. Ein Museumsbesuch, ein Waldspaziergang, Musik hören oder machen, das Lieblingsmenu kochen, lesen…. Die Liste ist so lang und individuell wie wir Menschen. Was sind Ihre Ressourcen? Freue mich auf spannende Ideen!

 

Skills – ein Weg aus der Selbstverletzung

Selbstverletzungen gehören zu einigen psychischen Erkrankungen. In Therapien gehen wir den Ursachen – meist Spannungs- oder Angstzustände – auf den Grund und Erarbeiten mit der Klientin oder dem Klienten Lösungen. Ein Teil der Lösungsstrategie ist das Entwickeln und Einüben von Skills wie z.B. sich Ablenken durch körperliche oder geistige Aktivitäten, das Zufügen von (Schmerz)Reizen, die keine Verletzung nach sich ziehen, Erleben mit allen Sinnen als Alternative oder den Gefühlen auf anderem Weg Ausdruck geben.
Erleben Sie selbst solche Zustände? Oder kennen Sie jemanden? Kontaktieren Sie mich, um einen ersten Schritt dagegen zu machen!